Freitag, 24. Februar 2012

Ich hatte es heruntergeschluckt. Hatte es nach innen gekehrt. Wollte meine Gefühle nicht zeigen..
Es gab Menschen, wundervolle Menschen in meiner Nähe, mit denen ich jedes Wochenende verbracht habe.. ich war nicht alleine, körperlich...jedoch geistig war ich es. Es fehlte nämlich etwas. Ja, ich musste begreifen, dass etwas fehlte, dass ich etwas verloren habe und nicht mehr wieder finden werden würde. Es würde nicht zu mir zurück kehren.
Ich musste akzeptieren, dass ich meine Fehler habe und womöglich nie jemanden finde, der sie aushalten würde.
Ich befand mich in einem dunklen Raum.. der zeitweise durch sinnesbetäubenden Substanzen und Glitzer erhellt wurde.. aber nicht auf Dauer.
Ich habe versucht damit zu leben. Doch ich hatte Angst. Angst vor.. einem betimmten Satz. Ich wollte ihn nicht noch einmal hören. Ich schwieg, genau deshalb schwieg ich. Ich belog meine Familie, meine Freunde.. tat auf stabil, die eine Seite meiner Familie wusste nicht, was in und bei mir vor ging.. die wenigsten wussten es wirklich.
Ich habe mich nicht geöffnet. Ich wollte nicht mehr raus.. zwang mich aber dazu. Wollte nicht sehen, dass jemand glücklich sein kann, der einst sagte, dass es ohne mich gar nicht möglich sei.

Wie geht es ...? 
Keine Ahnung.

Ich habe dich doch gesehen? Das Bild? 
Nein, verdammt.. das bin ich nicht. 

Der Unterschied zwischen heute und damals ist.. das mir die Person damals sehr wenig bedeutet hat. Ich hatte mehr Abneigung als andere Emotionen für diese Person übrig. Nun war es anders. 

Ich habe nicht mehr mit einem glücklichen Ende gerechnet. Nein, ich habe mich selbst in ferner Zukunft in meinem kleinen dunklen, stinkenden Raum gesehen. Einsam. Von Menschen umgeben, die mir was bedeuten, jedoch einsam. Doch das Leben spielte mir einen Streich. In dem Moment, an dem Tag, als ich gerade akzeptierte, was mir geschehen ist.. brachte das Leben mein Dasein wieder vollkommen durcheinander. Wir sollten reden... Nein.. Doch.. denn du fehlst mir..   
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Was sollte ich tun? Mein Leben war ohnehin schon vollkommen durcheinander.. warum dann nicht noch einmal richtig reintreten? In den Wunden des Schicksals herum drücken, bis das Blut nur spritzt? 
Doch ich danke ihm.  Man muss erst verlieren um zu merken was etwas einem Bedeutet.. wie wahr, wie wahr.


Ich bin glücklich. Ich habe meine Fehler erkannt. Ich vermag sie zu beseitigen. Ich besitze die Kraft.
Ich danke meinem Schicksal. Bitte, nimm mir nicht noch einmal mein Glück. 

Und sie sagt: Der kleine, dunkle, stinkende Raum ist Vergangenheit. Ich schließe ihn ab. Werfe des Schlüssel in ein tiefes, schwarzes Loch.. ein Loch, von der Sorte, bei dem man denkt.. es endet nie..