Donnerstag, 22. Dezember 2011

I sing the hymns of my disgrace.

Was ich fühlte, als ich nach unserer letzten Begegnung deine Nähe verließ, ich fühlte gar nichts.
Nicht einmal Hass, keine Trauer, keine Enttäuschung.. vollkommene Leere.
Was ist aus mir geworden? Ich liebe, doch merke ich zu spät wie sehr ich etwas liebe, dann,
wenn es zerstörrt und in Trümmern vor mir liegt. Dann, wenn es zu spät zu sein scheint.

Wutentbrannt. Verzweiflung, meine Gedanken spielen verrückt, nein.. genau das mache ich heute nicht mit.
Kölner Hauptbahnhof. Die Dunkelheit überzieht alles.
Ein neuer Versuch. Die Dunkelheit ist immer noch nicht verzogen.
Wieder Köln Hauptbahnhof.
Ja, dieses Mal ziehe ich es durch. Nach Hause. 

Wann werde ich deine Gunst wieder erlangen..will ich es überhaupt? Ja, ich will es.
Doch ich leide nicht weiter, ich lebe, genieße, nutze jegliches Laster meines Lebens aus.
Bis zum bitteren Ende.
Wie sieht das bittere Ende im Moment aus?
Betrunken. Vollkommen mit Glitzer beschmiert, ohja.. dieser Glitzerwahn überrollte auch mich. Nachts im Bett, nach der Party zusammen mit zwei Frauen in einem Bett. Endlos glücklich, keinen Gedanken an dich verschwendet, vergeudet.
Ich liebe dich. Werde es immer tun. Wir sind nur noch nicht bereit für einander.
Vergiss mich nicht.
Ich ziehe es durch, ich bin stark.