Mittwoch, 19. Oktober 2011

Nun sitze ich hier und die Einsamkeit überrollt mich. 
Doch warum Einsamkeit, ich habe doch alles: Freunde, Familie, Liebe.
Letzteres ist im Moment nicht um mich herum, mir fehlt etwas, aber nur für einen kleinen Moment.
Ein Katzensprung für mich, jedoch gibt es Momente....
in denen ich mir wünsche gerade nicht auf etwas warten zu müssen. 
Er fehlt mir.
Gerade in diesem Moment frage ich mich, wann aus mir dieser hoffnungslose Romantiker geworden ist,
der ich gerade zu sein scheine, nein.. der ich bin. 
Ich bin eiskalt, achte nicht auf Gefühle anderer..der Rest der Welt ist mir vollkommen egal.
Was zählt bin allein ich.
Doch er lässt mich von innen heraus wärmer werden. Mir sind Gefühle aller nicht vollkommen egal.
Denn da ist jemand, dessen Gefühle mir nicht egal sind und es gefällt mir.
Jahrelang habe ich nie gewollt so zu denken, ich habe nicht geglaubt, dass jemand meine Selbstverliebtheit, mein beinahe Narzissmus durchbricht und, 
dass jemand mir emotional gleichwertig gestellt ist wie ich bei mir selber.
Niemals habe ich geglaubt, das was ICH mag und das was ICH will mit jemanden zu teilen. 
Ich wollte, dass alles meins ist und das niemand mir zu nahe kommt, mir irgendetwas stehlen kann..
egal ob mit oder ohne Wert für jeden. Ich hatte Angst, dass mir etwas gestohlen wird.
Nun sitze ich hier. Denke über die Zeit seit Dezember nach und denke mir.
JA, Satan! Es ist unglaublich, aber mit ihm könnte und kann ich alles teilen.
Ich will es sogar.
In diesem Moment will ich nichts sehnlicher als nicht alleine im Bett liegen, Frauenserien zu schauen und die Stunden zu zählen, bis ER mich wieder in seine Arme schließt und mich fragt, wie meine Fahrt gewesen ist.
Aber ich bin zufrieden so wie es ist, nein ich bin glücklich.
Es ist komisch zu hören, wie ich selber von mir sage: Ich bin glücklich. Aber warum noch länger leugnen...
Ich bin es. 
Ich, dieses kalte, unbarmherzige Wesen.. ich bin glücklich und dafür würde ich nichts auf der Welt hergeben.


Ich gönne es mir dieses eine Mal sogar selber.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Trick or treat till the neighbors gonna die of fright.

Bald steht wieder dieser Tag, dieser eine Tag vor der Tür.
Ein Tag an dem alles böse aus der Erde kriecht und sich am Leid und den Schmerzen der Menschen ergötzt.
Diese Nacht des Schreckens, in der jegliche Grausamkeit Realität wird.
Eine Nacht, in der das Dunkle und normalerweise Abstoßende geehrt wird.
Seelen reisen. Ängste entstehen. Das Tor zwischen Unterwelt und Erde ist offen.
Eine Verbindung zwischen dem hier und jetzt und vergangenen Tagen, Zeiten.
Ein Übergang vom Bösen ins Gute. Eine Verschmelzung von Empfindungen.
Etwas das und graust geht in Euphorie über. Etwas das uns anwidert, anekelt gefällt uns.
Mir gefällt es immerzu. Es ist eine Nacht.. in der Niemand, dessen Interessen nicht im Normalen, sondern inden Abartigkeiten und Grausamkeiten der Welt steckt, als etwas Merkwürdiges gesehen wird. 
Es zählt, was nicht Normal ist. 

Ich rede von Halloween. Sicherlich ist das dem einen oder anderen schon bewusst gewesen.
Am 31.10.2011, dieses Jahr an einem Montag werden sich wieder einige mehr oder weniger verkleiden und verstellen. Ja.. und ich schließe mich dieses Jahr wieder an.
Mir gefällt diese Nacht. Dieser Tag. Dieses Datum in diesem Jahr.

Ich werde mich nun die nächste zwei Wochen an meine Kostümierung machen. Dieses Jahr: Emily aus Corpse Bride. DAS wird eine ziemliche Herausforderung.


Wer verkleidet sich? Und als was?


*****

Montag, 10. Oktober 2011

Proberaumaction




Sonntagabend. 22 Uhr. 
 Münster Hauptbahnhof.


Seit wenigen Stunden wieder alleine.
Ich verliere Gedanken an umdrehen, zurück fahren. 
Sich ihm noch einmal in die Arme werfen und dann doch noch eine Nacht bleiben.
Es beginnt wieder eine Zeit des Wartens.
Vier Tage klingen nicht viel. Sind sie auch nicht.
Wenn Vertrauen besteht, schafft man alles. 
Ein Gegenstück gefunden und alles dafür tun, dass es lange deines bleibt.
Ein Ziel, welches nicht fern und sogar erreichbar ist.
Nie den Gedanken daran verloren, ein Mensch könne solch einen Wert in deinem Leben erreichen.
Ein kleine Sucht. Ergänzung. Vertrauen. Zweisamkeit.
Nie den Gedanken daran verloren, je Gefühle richtig zu zu lassen.
Es funktioniert und fühlt sich gut an. 
Nie daran Gedacht, dass einem sowas geschieht.