Freitag, 5. November 2010

Bad day mhh? No, bad century.

November. Zeitumstellung erfolgreich überstanden. Morgens um sieben, wenn es zum Bahnhof geht.. Schule.. es ist schon hell.. doch um fünf Uhr in der Nachmittagszeit.. verlässt uns die Sonne wieder für viele Stunden. 
Es freut mich. Es erwärmt mein Herz. Keine Sonne. Kein Licht.. Dunkelheit.

Ich ertränke mein Leben nicht in Alkohol! Das unterscheidet uns..

Haben wollen. Haben. Nicht mehr haben wollen. So etwas gibts bei mir nicht. Nicht mehr. Ich kämpfe. Kämpfe für meine Rechte. Lasse mich nicht unterkriegen. Nicht von dem Scheinguten dieses Planeten.
Ich renne. Renne im Traum. Laufe vor etwas fort.. irgendetwas ist hinter mir her und es hat mich fast.
Ich kann den kalten Atem des Todes in meinem Nacken spüren. Ich kann die Feuchtigkeit spüren, die dieser mitbringt. Ich fühle, dass er mich will. Ich laufe schneller. Er wird schneller, beschleunigt.. wie ich.. hält aber noch abstand.. Abstand den er braucht. Sonst hätte er mich, er könnte, wenn er nur wollte. Doch dann wär sein Spaß vorbei. Endgültig. Was mache ich? Ich laufe in der Dunkelheit vor etwas fort. Laufe und weiß nicht wohin ich trete, auf was und ich weiß nicht, wie lange ich noch laufen muss. Weiß auch nicht, was er genau von mir will. Was wird er machen, wenn er mich hat? Wieso habe ich Angst? Ich mag doch die Gestalten der Nacht. Weshalb laufe ich denn noch fort? Immer weiter gerade aus. Wieso bleibe ich nicht einfach stehen... plötzlich.. drehe mich um.. und laufe ihm in die Arme. Vielleicht öffnet er sie sogar für mich, fängt mich. Hält mich. Nur was ist, wenn nicht? Was werde ich machen, wenn er mich Abweist und wirklich nur mein Ende möchte. Mich aus dieser Welt entführen und auf Ewig.. bis in alle Ewigkeit als kleines Spielzeug zu gebrauchen.
Ich überlege, denke nach und komme zu einem Entschluss. 
Ich bleibe stehen. Drehe mich um. Bleibe stehen und lasse ihn auf mich zukommen. 
Ich werde mich nicht rühren. Gebe ihm die Wahl. Ergreift er sie? Was will er. 
Rennt er los und zückt sein Messer..Bleibt er stehen und wartet darauf, dass ich zu ihm komme?
 Ich verliere die Angst... wie absurd es auch klingen mag. Lieber lasse ich mich hier und jetzt von ihm mitnehmen oder auslöschen, anstatt auf Ewig fortzulaufen. Nie ein Ende zu finden. 
Kämpfen. Um etwas kämpfen gehört zu meinen Stärken..jedoch meine Naivität und die Tatsache, dass ich meißtens für das Verkehrte im Leben kämpfe sind meine Schwächen.
 In diesem Fall ist es nicht verkehrt zu kämpfen. Und ich werde es, darauf kann jeder seinen gottverfluchten Hintern verwetten. 


Lebe. Liebe es zu Leiden. Höllenqualen. Fegefeuer.
Exekution. Hexenverbrennung. Tod durchs Fallbeil. Enthauptung.


There's a jukebox in my ear
Playing so loud I can hardly hear
It's tellin' a story about a boy like you
And each selection that I make
Tells me how my heart will break
For falling in love with a boy like you.
-- 
Boy Like You
Loretta Lynn

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